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Geschichte Neuburgs
Prachtvolle Architektur und kulturelle Kostbarkeiten

Fürstlich erhaben thront hoch über der Donau das markante Wahrzeichen der Stadt: das Neuburger Residenzschloss. Einst herrschaftlicher Sitz des Pfalzgrafen Ottheinrich (1502-1559), der die Stadt Anfang des 16. Jahrhunderts zu einem kulturell wie wirtschaftlich bedeutenden Zentrum machte, beherbergt der prächtige Bau heute die Staatsgalerie Flämische Barockmalerei. Mit rund 150 Werken der bedeutendsten flämischen Meister wie z.B. Peter Paul Rubens, van Dyck, Teniers, Brueghel und vielen anderen gehört das Museum neben dem Prado in Madrid, der Alten Pinakothek in München und dem kunsthistorischen Museum in Wien zu den ersten Adressen der flämischen Barockmalerei. Doch auch jenseits des Schlosses lädt die historische Altstadt mit ihren prunkvollen Fassaden zum Staunen und Entdecken ein. Das voll bespielbare Stadttheater aus dem Biedermeier, die imposante Hofkirche aus dem 17. Jahrhundert oder die Provinzialbibliothek mit ihren kostbaren Schätzen sind Zeugen der ebenso strahlenden wie vielseitigen Geschichte Neuburgs.

Dass Neuburg bis heute nichts von seinem Glanz verloren hat, beweisen die alljährlich im Herbst stattfindenden "Herrschaftszeiten". Neben den Barockkonzerten locken die weltweit größte Hutschau, der farben- und formenreiche Töpfermarkt und die exquisite Weinbörse mit wahren Meisterwerken.

Live-Musik vom Feinsten lässt sich nahezu jedes Wochenende im atmosphärischen Gewölbekeller der ehemaligen barocken Hofapotheke erleben: Der Birdland Jazz Club Neuburg zählt längst zu den renommiertesten Jazzclubs weltweit und präsentiert in über 60 Konzerten pro Jahr die absoluten Spitzenensembles der aktuellen Jazzszene.
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